Was tun bei Schlafproblemen?

Das Problem der Schlaf- und auch der Einschlafstörungen findet sich in jeder Altersgruppe: Vom Kleinkind bis zum Senioren.
In unserer schnelllebigen Zeit macht dieses Phänomen vor keiner Generation halt.

Wen wundert es bei Stress, Hektik und “ Ich hab grade gar keine Zeit“!
Ganz gleich, ob es das allabendliche Hin- und Herwälzen nach dem Zubettgehen, oder das Wandern in der Nacht betrifft.

Einen guten Tipp hat meistens jeder parat, doch ob dieser tatsächlich Hilfe verspricht ist zumeist fraglich.

schlafen

Hier ein paar Vorschläge aus der Medizin:

-Flurazepam
-Zoplicon
-Doxylamin
welche nur einen kleinen Teil, der Wirkstoffe gegen Schlaflosigkeit ausmachen.

Genau so schwierig, wie die Namen, können allerdings auch die Nebenwirkungen bei Dauergebrauch ausfallen. Von psychischen bis körperlichen Entzugserscheinungen mal ganz abgesehen.Als kurzfristige, temporäre Hilfe jedoch ganz angebracht.

Den Vorzug sollte man vielleicht eher den pflanzlichen Wirkstoffen geben.
Die Wirksamkeit ist in diesen Fällen zwar nicht immer belegt, man riskiert aber auch keine gravierenden Nebenwirkungen.

Hier ein paar Vorschläge aus der Homöopathie:
-Baldrianwurzel
-Johanniskraut
-Hopfenzapfen

Zu guter Letzt möchte ich auf das Thema der Hausmittelchen und
Oma`s guten Rat eingehen.
(Oma wusste doch immer, was gut für uns ist.)

Vorschläge aus dem Bereich der Hausmittel:
-sämtliche Gedanken, vor dem Schlafengehen aufschreiben (erspart das Grübeln im Bett!)
-nicht hungrig ins Bett gehen
-ein entspannendes Bad eventuell mit Kamillenzusatz beruhigt die Nerven
-die klassische Milch mit Honig
-generell erst einmal zur Ruhe kommen, bevor man ins Bett geht
-warme Bettsocken helfen Wunder…

Bildquelle: Hannes Tier  / pixelio.de

All diese Mittel versprechen Abhilfe gegen Schlaflosigkeit, deren tatsächliche Wirkung ist jedoch objektiv gesehen, vom Einen zum Anderen völlig unterschiedlich.
Das Spektrum der Wirksamkeit reicht von „überhaupt nicht“ bis hin zu „Geheilt“.

Auf Dauer gesehen können Schlafprobleme zu schwerwiegenden Beeinträchtigungen im Alltag führen, und sollten von einem Arzt bzw. Psychologen untersucht werden.
Egal für welche Medikation man sich entscheidet:
Viel Erfolg und Gute Besserung!


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